Apollo 3500GT
der Wagen gehört zu den seltensten Fahrzeugen seiner Art und gilt als Geheimtipp für Sammler. Er war der erste Italo/US Hybrid seiner Zeit, später folgten etliche andere wie ISO, Bizzarrini, De Tomaso, ...Der Wagen ist seit 18 Jahren in meinem Besitz und wurde vor einigen Jahren komplett restauriert, seitdem ist der Wagen auf der Straße und wurde bei einigen Veranstaltungen gefahren. Auch im Fernsehen und bei einigen Zeitungen wurde mein Wagen vorgestellt und war lange Zeit der einzige Apollo in Deutschland. Gebaut wurden 77 Coupes und 11 Cabrio´s, es existieren noch ca. 40 Fahrzeuge Weltweit 2 davon in Deutschland.Mein Fahrzeug ist Chassis Nummer #16 und eine der ersten Serie, Schweren Herzens und aus Mangel an Zeit diesen Wagen zu bewegen habe ich mich entschlossen meinen Apollo zu Verkaufen. Die Preise bei Auktionen sind in den letzten Jahren stark angestiegen, mit erzielten Auktionspreisen von 140.000€ - 200.000€ ist der Apollo aber immer noch günstiger als seine Markenkollegen ISO, Bizzarrini …, aufgrund seiner geringen Stückzahl wird der Wagen aber weiter nach oben gehen im Preis. 
Der Wagen hat einen 3,5 Liter Buick V8 Alumotor, Baugleich zum Rover V8 Motor, der Motor hatte eine komplett Revision in 2004 und wurde komplett gemacht ohne Rücksicht auf die Kosten, läuft seitdem tadellos, Die Auspuffanlage ist eine ANSA Anlage mit Pfeifen wie sie in den 60er Jahren auch von anderen Sportwagen benutzt wurden (toller Klassischer Sound). Armaturen sind Jaeger und äußerst selten, Innenausstattung ist schwarzes Leder und wurde zum Großteil während der Restauration erneuert. Bremsen sidn Trommelbremsen auf allen 4 Rädern. Der Apollo wird oftmals als Amerikanischer Ferrari angesehen und war auch das Ursprungsziel der Entwickler hier einen schönen GT zu bauen mit US Technik und Italienischem Design. Durch die US Technik sind nahezu alle Teile verfügbar und zu bekommen. 
Die Marke Apollo:
Der Apollo GT
war ein teilweise in Italien hergestellter Sportwagen, der europäisches Design mit amerikanischer Großserientechnik verband und in den 1960er Jahren in erster Linie auf dem amerikanischen Markt vertrieben wurde. Hersteller war Apollo International Corporation. Die Fahrzeuge wurden nacheinander ohne wesentliche technische Änderungen unter einer ganzen Reihe unterschiedlicher Namen verkauft.
Die Initiative zu dem Projekt geht auf den amerikanischen Ingenieur und Designer Milt Brown zurück, der sich seit den späten 1950er Jahren mit der Idee beschäftigte, einen eigenen Sportwagen zu konstruieren. Brown nahm Kontakt zu dem von Frank Reisner im italienischen Turin betriebenen Unternehmen Costruzione Automobili Intermeccanica auf, das die Karosserien bauen sollte.
1960 entwarf Brown zunächst einen einfachen Leiterrahmen, der mit der Antriebstechnik des kurz zuvor präsentierten Buick Special versehen wurde. Der modern entworfene, viel gelobte Special lieferte die Hinterachse, die Aufhängungen und vor allem den Motor: einen kompakten, 3,5 Liter großen Achtzylinder-V-Motor, der mit einem Aluminium-Motorblock nur 160 Kilogramm wog, weniger als alle anderen amerikanischen Motoren dieser Zeit, was sich vorteilhaft auf das Handling des Sportwagens auswirkte. Weitere technische Komponenten kamen ebenfalls von General Motors: Die Lenkung etwa wurde der Chevrolet Corvette entnommen, und die Bremsen dem Chevrolet Corvair. Andere Unternehmen, die das Projekt in späteren Jahren übernahmen, nahmen einige Änderungen an der Antriebstechnik vor.
Das Karosserieform des Apollo wurde im Wesentlichen von Ron Plesca entwickelt, einem Freund Browns. Plesca ließ sich von unterschiedlichen europäischen Sportwagen inspirieren, darunter dem Ferrari 250 GT Spyder California und dem Jaguar E-Type. Plesca entwarf ein Fließheck-Coupé mit sehr langer Motorhaube und einer voll verkleideten B-Säule; hinter den Türen hatte der Wagen also keine Seitenfenster. Nach diesem Entwurf entstand mindestens ein Prototyp, der in Italien von der Carrozzeria Sargiotto aufgebaut wurde.[1] Plescas Entwurf wurde Ende 1962 von Franco Scaglione überarbeitet, der den Kühlergrill änderte und hintere Seitenfenster hinzufügte. Bald darauf wurde die Dachlinie geändert; das Coupé erhielt ein knapp geschnittenes Stufenheck. Diese Version ging letztlich in eine größere Serienproduktion über. Außer dem Coupé entstand ab 1963 auch ein zweitsitziges Cabriolet, das von Franco Scaglione entworfen worden war.
Der Produktionsprozess war räumlich aufgeteilt. Die Rohkarosserien wurden zunächst bei Sargiotto, später bei Grosso e Veci und in Einzelfällen auch bei Cellino hergestellt.[2][3] Die Komplettierung übernahm vielfach – aber nicht immer – der Turiner Spezialbetrieb Carbondio.[4] In den USA wurden schließlich der Motor und das Getriebe eingebaut. 
Der Apollo war ein Entwurf, der von 1962 bis 1968 von unterschiedlichen Unternehmen mit diversen Namen vertrieben wurde. Nachdem der erste Ansatz von Milt Brown gescheitert war, versuchten sich eine Reihe weiterer amerikanischer Hersteller an dem Projekt. Einzige Konstante war der italienische Karosseriezulieferer Intermeccanica, der mit einiger Wahrscheinlichkeit jedenfalls in den letzten Jahren die treibende Kraft hinter dem Projekt war. Nach Darstellung in der amerikanischen Literatur war es Intermeccanica-Inhaber Frank Reisner, der immer wieder nach neuen Unternehmen suchte, die seine Karosserien in Amerika komplettieren und vertreiben konnten. Nachdem mehrere Anläufe gescheitert waren, übernahm Intermeccanica die Herstellung und den Vertrieb letztlich selbst. 
Beginnend im Herbst 1962, vermarktete Milt Brown sein Coupé und sein Cabriolet zunächst durch sein eigenes Unternehmen. Der Betrieb hieß International Motorcars Inc. und hatte seinen Sitz in Oakland, Kalifornien. Hier wurden die von Intermeccanica angelieferten Karosserien auch komplettiert. Nach einzelnen Quellen war bereits in diesem Stadium Jack Griffith an dem Projekt beteiligt, der 1966 versuchen sollte, den Wagen in eigener Verantwortung als Griffith G auf den Markt zu bringen. Der Verkauf lief gut an, doch bereits 1964 bekam das Unternehmen wirtschaftliche Probleme. Milt Brown führte dies später auf eine mangelnde Kapitaldeckung zurück, aufgrund derer er die hohe Nachfrage nicht bedienen konnte. Nach Browns Darstellung gab er ab 1964 bei Intermeccanica die Herstellung von bis zu 15 Karosserien pro Monat in Auftrag, hatte aber nicht ausreichend Kapital, um die Fertigungskosten vorab zu finanzieren.
Im Frühjahr 1965 versuchte Brown, den Betrieb durch neue Geschäftspartner aufrechtzuerhalten. Diesen fand er in dem texanischen Unternehmen Vanguard, das genügend Geld zur Verfügung stellte, damit 15 bereits bestellte Fahrzeuge komplettiert werden konnten. Diese Wagen wurden als Vetta Ventura verkauft. Kurz darauf fiel Vanguard in Insolvenz. Damit fand Milt Browns Projekt Apollo zunächst ein Ende.
 

Artikelmerkmale

Artikelzustand: Verkäufernotizen:
Kraftstoff: Benzin Typ: Sportwagen/Coupé
Anzahl der Türen: 2 Getriebe: Manuelle Schaltung
AU: 202100 HU: 202100
Besonderheiten: Oldtimer Leistung: 215 PS
Marke: Apollo Modifizierter Artikel: Nein
Modell: 3500 GT Farbe: Rot