Wir offerieren hier einen Clement Twin-Cylinder 9hp Four-Seater Rear-Entrance Tonneau, mit zwei Zylinder und phänomenalen 9 Pferdestärken zur Besitzübernahme an.
Das Kulturgut befindet sich seit dem 31.August 2008 in Familienbesitz, der Oldtimer selber ist eine Fertigung aus dem Jahre 1902.
Ersteigert wurde der Clément Tonneau 2008 über Bonhams, London, New Bond Street.
Der
Clément
Tonneau hat eine Zulassung in Deutschland bzw. das Kulturgut war Jahrelang auf schwarze Kennzeichen gemeldet. Zulassungsbescheinigung Teil 1 und 2
vorhanden in den diversen Unterlagen.
Zum Clément Tonneau wurde in unserem Auftrag eine Verdeck-Konstruktion gefertigt (siehe Bilder) um ein wenig trockener ins Ziel zu gelangen im November in Großbritannien :-)
Fragen werden gerne nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet.
BEI INTERESSE AM BESTEN SICH DAS KULTURGUT ANSCHAUEN UND DABEI ALLES KLÄREN.
Der Clément Tonneau wurde 2018 liebevoll und zeitintensiv restauriert, im Detail komplett in seine Einzelteile zerlegt gereinigt aufbereitet.
Der in jeder Hinsicht attraktive und erfolgreiche Brighton-Läufer ist mit einem feinen Satz Ducellier-Öllampen von Frankreichs führendem Zubehörhersteller, einer H&B-Rückleuchte, einem Messingbirnenhorn und einem Rückspiegel ausgestattet, während der Wagen mit schwarzen Lederpolstern und lackierten Artillerierädern aus Holz ausgestattet ist. Offiziell von der VCC auf 1902 datiert (Zertifikat Nr. 1484)
Dieser fähige Viersitzer würde sich über eine relativ frühe Startposition im Hyde Park freuen und sollte mit seiner kraftvollen Leistung rechtzeitig zum Mittagessen in Brighton eintreffen.
1902 Clément Zweizylinder 9hp Viersitzer mit Heckeinstieg Tonneau Registrierungsnummer AP 269 Fahrgestell-Nr. 3265 Motor-Nr. 375 Fußnoten Es gibt nur wenige angesehenere Namen unter den Pionieren der Kinderautoindustrie als den von Adolphe Clement. Clements technische und unternehmerische Fähigkeiten waren bereits zu erkennen, bevor er die Gelegenheit ergriff, in die Automobilproduktion einzusteigen und Clement et Cie 1899 in Levallois-Perret an der Seine zu gründen. Finanziert wurde das neue Geschäft durch das massiv erfolgreiche Fahrradherstellungsgeschäft, das zuvor im Mittelpunkt von Clements Aufmerksamkeit gestanden hatte, und er hatte auch das Glück, die französischen Patentrechte an dem neuen Dunlop-Luftreifen zu erwerben. Das Auto begeisterte Adolphe Clement, und die großen Stadt-zu-Stadt-Rennen um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert sorgten immer wieder für Schlagzeilen in den französischen Zeitungen - dies sollte der Schwerpunkt von Clements künftiger Energie sein. Im Jahr 1899 hatte das Automobil seine ersten zögerlichen Schritte hinter sich, und die Zuverlässigkeit wurde zur Norm, wobei so mächtige Einrichtungen wie De Dion Bouton und Panhard-Levassor seine sehr schnelle Entwicklung anführten. Wie so viele seiner Zeitgenossen waren Clements erste Angebote motorgetriebene Drei- und Vierradfahrzeuge, aber um 1900 bot Clement vier Räder in Form einer De Dion Bouton-angetriebenen Voiturette und eines Clement-Panhard an, der einen von Kommandant Krebs (der sich mit Adolphe Clement einen Sitz im Vorstand von Panhard teilte) entworfenen Motor übernahm. Obwohl nicht erfolglos, blieben diese beiden frühen Bemühungen hinter der Zuverlässigkeit und Leistung von De Dion Boutons eigener Voiturette zurück. Clement hatte Marius Barbarou zum Chefkonstrukteur ernannt und führte das Unternehmen mit einer neuen Reihe von leichten Autos vorwärts, während Clement seine Aufmerksamkeit auf die Schlagzeilen der Stadt-zu-Stadt-Rennen lenkte, bei denen Clement 1902 bei den Veranstaltungen Paris-Berlin und Paris-Wien eingesetzt wurde.
Diese Ereignisse brachten nicht nur wertvolle Publicity für die Marke, sondern verlangten auch neue Standards der technischen Finesse und Zuverlässigkeit, die die Clement-Fabrik zu bieten vermochte. In den Jahren 1902/1903 bot Clement eine Reihe von Wagen an, die aus den 9 PS starken Zwei- und Vierzylindern mit 12 und 16 PS bestanden. Sie übernahmen die Systeme Panhard'; mit vorwärts montierten Vertikalmotoren, waren aber dem Panhard-Levassor mit Wellenantrieb voraus, der nicht nur eine größere Zuverlässigkeit, sondern auch eine einfachere Wartung bietet. Es genügt zu sagen, dass es sich um durchweg gute, ausgereifte Autos mit einer beeindruckenden Geschwindigkeitswende handel.
Dies ist ein solches Auto aus jener Ära, das aus dreißig Jahren im Besitz eines langjährigen VCC-Mitglieds und führenden Protagonisten der historischen Fahrzeugbewegung stammt. Er wiederum hatte sie aus dem langfristigen Besitz eines anderen VCC-Mitglieds erworben. Der Wagen wurde in der Zeit von 1975-1978 restauriert. Der jetzige Besitzer vervollständigte die Restaurierung mit der völlig angemessenen kastanienbraunen Lackierung mit schwarzen Karosserieleisten. Zugeständnisse an die Zuverlässigkeit und Leistung umfassen nur einen späteren und effizienteren Zenith-Vergaser.

Artikelmerkmale

Artikelzustand: Verkäufernotizen:
Kraftstoff: Benzin Typ: Four-Seater Rear-Entrance Tonneau
Besonderheiten: Oldtimer Unfall-/Bastlerfahrzeug: Kein Unfall-/Bastlerfzg.
Marke: Clément Komfortausstattung: Ledersitze